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Waldkauz
Strix aluco
Art der Strigidae


Abb.. 29 © Alexander Haase

Abb.. 1090 © L Y
1. KJ
ad.
1. KJ

Der Waldkauz besitzt eine relativ große Variationsbreite sowohl in Grundfärbung als auch in der Zeichnung. Die Handschwingen sind hell graubraun bis rötlich hellbraun gefärbt mit einer feinen dunklen Marmorierung. Die Außenfahnen der Handschwingen sind in ihrer Grundfärbung aufgehellt. Auf dieser Grundfärbung zeichnen sich breite Querbinden ab, welche proximal schmaler werden und sich auf Innen- und Außenfahne verschieben können, sodass sie nicht mehr symmetrisch angeordnet sind. Die Spitzen der Schwingen sind weißlich aufgehellt. H6-H9 sind im oberen Teil der Außenfahne verengt. Die Steuerfedern besitzen eine ähnliche Grundfärbung wie die Schwingen. Auch hier findet sich eine Bänderung, welche jedoch sehr unregelmäßig und verwaschen ausgeprägt sein kann. Teilweise sind keine Bänder mehr zu erkennen sondern lediglich helle Flecken und / oder eine gleichmäßige Marmorierung. Die S1 ist meistens am gleichmäßigsten, oft auch ohne Bänderung gezeichnet und untersheidet sich so von den anderen Steuerfedern.

Die Variationen des Waldkauzes reichen von erdbraun über fast komplett grau bis hin zu rostrot.

Nummer längste Längenverteilung der längsten Handschwinge kleinstes Individuum größtes Individuum
Handschwinge 10 pro Flügel 219.5 - 249.0mm n=15
H6 (100%)
2145
Armschwinge 15 pro Flügel 163.0 - 191.0mm n=14
A2 (50%) A1 (43%) A2=A4 (7%)
8845
Steuerfeder 12
176.0 - 196.0mm n=14
S1 (100%)
188 2145
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
243 - 280mm n=10 25 - 33% n=10 21 - 28% n=13 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 243 - 280mm n=10

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 25 - 33% n=10,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



2. KJ
juv. Weibchen
Beleggalerie

Länderzuweisungen

Eulen

Unterarten

Verbreitung

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    Anhang II
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang A
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    streng geschützt