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Akazienadler
Aquila spilogaster
Art der Accipitridae


© Dieter Betz
ad. Weibchen

Der Afrikanische Habichtsadler hat trotz seines Namens im Gefieder große Ähnlichkeit mit Adler- oder auch Mäusebussarden. Auch seine Größe unterscheidet sich nicht sehr stark von Vertretern der Gattung Buteo. Charakteristisch für den Afrikanischen Habichtsadler ist die tiefschwarze Terminalbinde in den Armschwingen, welche in den Handschwingen zur Spitze hin ausläuft. Die restliche Federfläche ist graubraun mit einer rein weißen, großen Innenfahnenfläche. Die Außenfahne ist teilweise silbern bereift. Querstreifen auf den Schwingen variieren von klaren, aber leicht verzerrten Streifen bis hin zu unregelmäßigen dunklen Flecken. Weibliche Afrikanische Habichtsadler sind ein wenig stärker gestreift als die männlichen. Jungvögel sind oberseits dunkelbrauner mit weißen Balken in den Flügeldecken. Die Zeichnung auf Flügel und Steuer ist etwas blasser und die Terminalbinde auf den Steuerfedern ist noch nicht stark ausgeprägt. Die Handschwingen H6 bis H9 sind in der Außenfahne teilweise verengt, H10 vollständig.

Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/ längste H Verhältnis Handflügel-/ Handschwingenindex
418 - 438mm n=5 32 - 36% n=4 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 418 - 438mm n=5

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 32 - 36% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1


Länderzuweisungen

Greifvögel

Verbreitung

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    Anhang II
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang B
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt