menu

Martin-chasseur de Smyrne
Halcyon smyrnensis
species of Halcyonidae

ad.
ad.

Die Handschwingen H5-H10 sind auf der Außenfahne verengt - H5-H9 sind zunehmend teilverengt / - verschmälert, während die H10 komplett verengt / verschmälert ist. Die längste HS ist die H6, die kürzeste die H10.

Die Handschwingen sind größtenteils weiß gefärbt. DIe Basis der Innenfahne ist fleckig abgegrenzt dunkelgrau. Der obere Teil der Federn ist schwarzgrau gefärbt. Dieser Farbbereich ist auf den äußeren Handschwingen deutlich stärker ausgeprägt, auf den inneren Handschwingen lediglich als dunkle Spitze zu erkennen. Die Außenfahne ist hellblau gefärbt mit einer stärker gesättigten Basis und Kielsaum.

Die Armschwingen sind größtenteils leuchtend cyanblau gefärbt. Das blau wird proximal zu den Schirmfedern blasser. Die Innenfahnen sind zum größten teil dunkelgrau gefärbt. Auch diese Graufärbung wird nach innen blasser. Die Kiele sind größtenteils schwarz gefärbt.

Eine ähnliche Färbung findet sich auf den Steuerfedern. Diese sind relativ gleichmäßig cyanblau gefärbt mit einem dunklen Kiel. Auf den Innenfahnen findet sich ein dunkelgrauer, abgegrenzter Saum (fehlt auf der symmetrischen S1). Die Innenfahnenbasis ist blasser gesäumt.

Eine gewisse Ähnlichkeit existiert im Vergleich mit dem Graukopfliest (Halcyon leucocephala). Dieser besitzt eine tendentiell dunklere Blaufärbung und eine etwas kontrastreichere Handschwingenfärbung. Die GrAd des Braunliest sind blau gefärbt - die des Graukopfliest dunkelbraun bis schwarzgrau.

Sämtliche Blau-, Türkis- und Grüntöne des Gefieders entstehen durch Lichtbrechung, und sind auf Mikrostrukturen in den Federästchen begründet - eigentlich ist die Grundfarbe der betroffenen Federn ein schmutziges Graubraun.

feather number longest
primary 10 per wing 104.2 - 116.0mm n=7
P7 (14%) P6 (86%)
secondary 15 per wing 93.0 - 100.8mm n=7
S1 (86%) S2 (14%)
retrix 12
89.8 - 95.4mm n=6
R2 (100%)
do_not_translate_yet:measurements_remarks.title

do_not_translate_yet:measurements_remarks.number_of_individuals n

do_not_translate_yet:measurements_remarks.selection_of_individuals

do_not_translate_yet:measurements_remarks.method_title

do_not_translate_yet:measurements_remarks.method

do_not_translate_yet:measurements_remarks.percentage_title

do_not_translate_yet:measurements_remarks.percentage

ad.
ad.
specimens gallery

country allocations

Roller birds

characteristics

Der Braunliest erreicht eine maximale Körperlänge von 26-29cm, ein Gewicht von 65-110g sowie eine Flügelspannweite von 40-43cm.
Zwischen Männchen und Weibchen besteht ein minimal ausgeprägter Geschlechtsdimorphismus - Weibchen sind leicht größer und schwerer als männliche Tiere.

Am deutlichsten sticht beim Braunliest der leuchtend rote, mächtige Schnabel hervor, der je nach Alter auch schwarze Bereiche besitzen kann - auch die Beine sind leuchtend rot gefärbt. Die Iris der Augen ist dunkelbraun gefärbt. Die Kehle und Brust sind reinweiß gefärbt - das Weiß reicht unterartbedingt z.T. bis in den Nackenansatz hinein. Der Kopf, die Bauchregion, die Flanken und der Rücken bis zum Flügelansatz sind dunkel- bis rötlich braun gefärbt. Auf den Flügeln besteht von den Flügelansätzen ausgehend jeweils noch ein braunschwarzes Feld, ansonsten sind die Flügel im geschlossenen Zustand durchgehend türkisblau gefärbt. Der restliche Rückenbereich ist bis zu den Spitzen der Schwanzfedern ebenfalls glänzend türkisblau gefärbt.
Die Geschlechter sind gleich gefärbt, jedoch sind Jungvögel deutlich dunkler, matter sowie trüber gefärbt.

Die Lautäußerungen von Braunliesten bestehen meist aus unterschiedlich langen, trillernden Rufen und Ruffolgen.

habitat

Braunlieste gehören zu den sogenannten "Baumeisvögeln", wobei sie trotzdem in lehmigen Abhängen (Steilufer, Sand- und Lehmgruben sowie ähnliche Habitate) brüten.
Die Art ist nicht so ans Wasser gebunden wie der Eisvogel (Alcedo atthis).
DIe vertikale Verbreitung fängt auf Meeresniveau an, und zieht sich bis in etwa 2300m üNN.
Braunlieste sind nicht menschenscheu, und besiedeln auch Plantagen, große Gärten, große Parks, Reisfelder sowie anderes Kulturland. Aber auch Regenwaldbereiche, Steppen und relative Trockengebiete werden vom Braunliest nicht gemieden.
In seinem Verbreitungsgebiet ist der Braunliest ein weit verbreiteter und häufiger Vogel - die häufigste Eisvogelart Asiens.

Das Nahrungsspektrum von Braunliesten ist vielfältig. Am häufigsten werden Wirbellose erbeutet - Insekten, Spinnentiere, Krebstiere und Würmer. Weiterhin erbeutet der Braunfischer auch Fische, Reptilien, Amphibien, Kleinsäuger, Kleinvögel und Jungvögel (z.B. von Limikolen). Die Jagd erfolgt meist von einer Ansitzwarte aus, jedoch ist die Art auch zum Rüttelflug fähig (ähnlich den Würgern (Lanius species) oder dem Turmfalken (Falco tinnunculus) ).
In der Brutzeit werden die Jungvögel hauptsächlich mit Großinsekten ernährt.

Nach der Balz beginnen beide Geschlechtspartner mit dem Bau der Brutröhre. Die im Innern leicht ansteigende Nisthöhle mit einem Kessel am Ende ist ca. 50 Zentimeter lang und im Querschnitt hochoval. Der Kessel hat einen Durchmesser von ca. 25-30cm. Im weichen Sand sind, im Gegensatz zu hartem Lehm, Höhlenlängen von bis zu 100 Zentimetern möglich. Manchmal werden von einem Brutpaar mehrere Röhrenansätze oder fertige Höhlen gebaut. Oft werden auch alte, noch intakte Bruthöhlen nach einer Säuberung erneut bezogen. Dabei ist es unwichtig, ob das Brutpaar selber oder ein anderes die Höhle angelegt hat. Häufig werden auch unvollendete Höhlen aus vorangegangenen Jahren fertiggestellt. Besetze Bruthöhlen erkennt man an den weißen Kotresten unterhalb der Höhle.
Das Weibchen legt in der Regel 4-7 rein weiße Eier in die Brutkammer. Diese werden von beiden Geschlechtspartnern abwechselnd bebrütet - das Weibchen brütet meist nachts. Die Eier werden 19-21 Tage lang bebrütet. Meist schlüpfen alle Küken an einem Tag. 18-25 Tage nach dem Schlupf fliegen die Jungen aus. Die Jungvögel halten sich nach dem Ausfliegen noch in der Umgebung reglos auf Sitzplätzen auf. Beide Elternteile versorgen sie weiterhin mit Nahrung, führen sie dabei aber stückweise von der Bruthöhle weg. Anfangs bekommen sie die Nahrung gereicht, später fliegen sie den Altvögeln entgegen. Zudem beginnen sie bald, das Jagen zu lernen.
Von allen begonnenen Bruten geht ein relativ hoher Prozentsatz verloren. Ein Großteil der Verluste entsteht durch Hochwasser. Dabei werden manche Bruthöhlen durch starke Regenfälle überflutet oder zum Einsturz gebracht.
Eine ungünstig angelegte Nisthöhle kann von Bodenprädatoren ausgeraubt werden. Dabei werden Eier und jüngere Jungvögel sowie meist auch der hudernde oder brütende Altvogel erbeutet.
Mehrfachbruten sind bekannt.

distribution

Je nach Quelle werden vier bis fünf verschiedene Unterarten genannt:

  • Avibase und Wikipedia nennen vier Subspecies:
  • Halcyon smyrnensis smyrnensis (Nominatform): Von der Arabischen Halbinsel bis zum Kaukasus und Nordwest-Indien.
  • Halcyon smyrnensis fusca: West-Indien und Sri Lanka.
  • Halcyon smyrnensis saturatior: Die Andamanen.
  • Halcyon smyrnensis perpulchra: Myanmar bis zur Malayischen Halbinsel und Indochina.

  • HBW hingegen nennt fünf Unterarten:
  • H. s. smyrnensis: Die westliche und südliche Türkei südwärts bis Nordost-Ägypten, und vom zentralen Irak ostwärts bis Pakistan, die nordöstlichste Region Afghanistans und Nordwest-Indien.
  • H. s. fusca: Indien (von Uttarakhand bis West-Bengalen sowie südwärts über den westlichen, Indischen Subkontinent bis Sri Lanka).
  • H. s. saturatior: Die Andamanen.
  • H. s. perpulchra: Ost-Indien bis Bangladesh, Myanmar und Indochina, sowie südwärts bis Sumatra und W-Java.
  • H. s. fokiensis: Süd- & Ost-China sowie die Inseln von Matsu und Kinmen (vor Fujian gelegen).

remarks

Halcyon smyrnensis wird von der IUCN / BirdLife International als "LC = Least Concern" - also als "Nicht Bedroht" - eingestuft. Zwar sind scheinbar alle bekannten Brutpopulationen bisher ungefährdet, jedoch dürfte dem Braunliest zum Einen die zunehmende Pestizidbelastung in Form von Nahrungsmangel und mit Toxinen belastetem Wasser lokal und regional zusetzen, zum Anderen wird die Art in vielen Ländern ihres Verbreitungsgebietes bejagt.

conservation status

  • CITES
    not listed
  • Regulation (EG) Nr. 865/2006
    not listed
  • German Federal Nature Conservation Act §44
    protected