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Fieldfare
Turdus pilaris
species of Turdidae

1st cy male
1st cy
ad. female

Die Wacholderdrossel ist im Durchschnitt etwas größer als die Amsel und zeigt im Flügeldiagramm einen etwas spitzeren Flügel. (meistens Amsel H5>H9 und Wacholderdrossel H5<H9). Die Hand- und Armschwingen sind dunkel graubraun gefärbt mit einer Aufhellung der Innenfahnenbasis. Die Armschwingen zeigen in der Außenfahne einen olivgrünen Anflug, dieser findet sich jedoch oft auch bei weiblichen Amseln. Die Handschwingen H6 bis H9 sind teilweise, H10 vollständig, verengt. Bei der Amsel findet sich auch eine deutliche Verengung der H5.

Die Steuerfedern sind dunkler gefärbt als die Schwingen und besitzen ein tiefes schwarzbraun. Die S6 zeigt im Spitzenbereich oft eine leichte Aufhellung. Die Federbasis ist aufgehellt und teilweise undeutlich quergestreift. Markant in Rupfungen sind oft die graubraunen USd mit einer breiten, weißen Fläche welche von der Spitze den Kiel hinunter spitz zuläuft.

Männliche Wacholderdrosseln besitzen tendentiell dunkler gefärbte Steuerfedern. Dieser Unterschied wird jedoch nur bei gleichaltrigen Exemplaren bzw. Vögeln, welche zur gleichen Zeit untersucht werden deutlich. Darüberhinaus besitzen Männchen ein kontrastreicher gezeichnetes Rückengefieder und große schwarze Flächen in den Federn des Kopfes. Weibchen zeigen hier nur dunkle Schaftstriche. Juvenile Vögel besitzen eine ausgeprägtere Aufhellung der Schwingeninnenfahne. So sind auch rein weiße Flächen möglich. Bei adulten Vögeln sind diese verwaschener. Die Steuerfedern von Vögeln im ersten Winter bzw. im zweiten Kalenderjahr vor der Mauser sind deutlich abgetragener und laufen spitzer zu. Die Jungvögel führen im ersten Herbst eine Teilmauser des Körpergefieders, der oberen Flügeldecken und einem Teil der inneren GrAd durch. Dadurch findet sich bei Vögeln im ersten Winter / 2. KJ eine Mausergrenze in den GrAd zwischen blass-braunen abgetragenen und vermauserten rötlich braunen Decken. Altvögel führen nach der Brut eine Vollmauser durch, welche meist zwischen Juli und Oktober beendet wird.

number longest lengths distribution of longest primary smallest individual biggest individual
primary 10 per wing 103.5 - 133.5mm n=23
P7 (87%) P8 (9%) P4 (4%)
secondary 9 per wing 82.5 - 96.5mm n=21
S1 (95%) S3 (5%)
10842
retrix 12
105.0 - 120.5mm n=19
R3 (32%) R4 (16%) R5 (16%) R4=R5 (11%) R6 (5%) R1 (5%) R2 (5%) R3=R4=R5 (5%) R3=R4 (5%)
10842
wing length1 hand-wing-index1,2 (HWI) primaries-index wing length/longest primary ratio hand-wing-index/primaries-index ratio
127 - 155mm n=26 27 - 35% n=24 12 - 29% n=20 no data available no data available
detailed information

The wing length is measured on the flattened and straightened wing ("maximum chord") from the carpal joint to the tip of the longest primary feather, the so-called "Kleinschmidt-method".

combined data from:
Avonet1: 127 - 155mm n=26

The hand-wing-index, introduced by Kipp 1959, is calculated as the ratio of the hand length (difference between the length of the longest primary and the first secondary) to the wing length.

combined data from:
Avonet1: 27 - 35% n=24,
The primaries-index is calculated as the ratio of the longest primary feather length to the first (outermost) secondary. It is the equivalent of the hand-wing index for feather measurements. The wing length/longest primary ratio is calculated as the ratio of the wing length to the length of the longest primary feather. The hand-wing-index/primaries-index ratio is calculated as the ratio of the hand-wing index to the primaries-index.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



ad. male
1st cy
ad. female
ad.
specimens gallery

country allocations

Songbirds and kin

distribution

conservation status

  • CITES
    not listed
  • Regulation (EG) Nr. 865/2006
    not listed
  • German Federal Nature Conservation Act §44
    protected