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Greylag Goose
Anser anser
species of Anatidae


img. 1995 © Alexander Haase

img. 666 © Thomas Hochebner

img. 765 © Jörg Schlusen

img. 766 © Jörg Schlusen
ad.

Die Hand- und Armschwingen sind braunschwarz gefärbt mit durchgängig weißen Schäften. Die untere Hälfte bis hin zu zwei dritteln der Federn sind von der Außenfahne aus hellgrau bereift. Dies ist bei Saat- und Bläßgans weniger stark ausgeprägt und ein wichtiges Bestimmungsmerkmal der Graugans. Die H8 und H9 sind deutlich - H7 undeutlich - im oberen Teil der Außenfahne verengt. Die Armschwingen besitzen eine feine helle Kontur, vorallem auf der Außenfahne, jedoch deutlich schmaler als bei der Saatgans. Längste Handschwinge ist die H9.

Die Steuerfedern besitzen einen für Feldgänse sehr hohen Weißanteil. Die S1 ist größtenteils graubraun gefärbt mit breitem, weißen Spitzensaum. Der Weißanteil in der Innenfahne steigt im Steuer nach außen immer weiter an. Auch der Weißbereich der Außenfahne vergrößert sich stetig, wenn auch geringer. Die äußeren Steuerfedern können je nach Variation noch eine dunkle Basis besitzen oder schon rein weiß gefärbt sein.

Jungvögel vollziehen im ersten Herbst eine Teilmauser, welche sich bis in den Frühling des Folgejahres ziehen kann. Bei dieser Teilmauser werden lediglich Körperdeckfedern, Flügeldecken und in manchen Fällen auch Schirmfedern oder ein paar Steuerfedern gemausert. Im zweiten Jahr erfolgt dann die erste Vollmauser. Adulte Vögel mausern beginnend mit den Schwingen. Dabei werden alle Hand- und Armschwingen gleichzeitig abgeworfen und innerhalb eines Monats regeneriert. Der Vogel ist in dieser Zeit flugunfähig. Nach dem vollständigen Nachwachsen der Handschwingen beginnt erst die Mauser des Körpergefieders (Heinroth 1911). Die Flügeldecken der Jungvögel besitze eine breite, allerdings verwaschene Endbinde. Altvögel haben einen schmale, aber recht scharf abgegrenzte Spitzenrandung. Anhand dieses Merkmals lässt sich das Alter einer Graugans oft feststellen.

number longest
primary 10 per wing 322.5 - 329.5mm n=2
P8 (100%)
secondary 17-18 per wing 212.0 - 213.5mm n=2
S2 (50%) S1 (50%)
retrix 18-20
approx. 162.0mm n=1
R2 (100%)
wing length1 hand-wing-index1,2 (HWI) primaries-index wing length/longest primary ratio hand-wing-index/primaries-index ratio
392 - 456mm n=9 45 - 50% n=8 34 - 36% n=2 no data available no data available
detailed information

The wing length is measured on the flattened and straightened wing ("maximum chord") from the carpal joint to the tip of the longest primary feather, the so-called "Kleinschmidt-method".

combined data from:
Avonet1: 392 - 456mm n=9

The hand-wing-index, introduced by Kipp 1959, is calculated as the ratio of the hand length (difference between the length of the longest primary and the first secondary) to the wing length.

combined data from:
Avonet1: 45 - 50% n=8,
The primaries-index is calculated as the ratio of the longest primary feather length to the first (outermost) secondary. It is the equivalent of the hand-wing index for feather measurements. The wing length/longest primary ratio is calculated as the ratio of the wing length to the length of the longest primary feather. The hand-wing-index/primaries-index ratio is calculated as the ratio of the hand-wing index to the primaries-index.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



country allocations

Ducks, geese and swans

subspecies

  • A. a. rubrirostris
    Siberian Greylag Goose

distribution

conservation status

  • CITES
    not listed
  • Regulation (EG) Nr. 865/2006
    not listed
  • German Federal Nature Conservation Act §44
    protected
  • listed in hunting law