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Braunkehlchen
Saxicola rubetra
Art der Muscicapidae

juv.
ad. Weibchen

Die Hand- und Armschwingen sind dunkel- bis schwarzbraun gefärbt mit einer feinen hellbraunen Kontur der Außenfahne. Die Innenfahne ist weißlich aufgehellt. Die Basis der inneren Handschwingen besitzt ein weißes Feld. Die Schirmfedern der adulten Vögel besitzen ebenfalls eine weiße Basis der Außenfahne. Die Steuerfedern sind zum großen Teil weiß gefärbt mit einerm durchgehend schwarzen Kiel. An der Spitze findet sich eine breite schwarze Terminalbinde, die meist am Kiel richtung Basis ein Stück in das weiß hineinragt. Der Schwarzanteil nimmt zur Mitte des Steuers zu, insbesondere auf der Außenfahne. Die S1 ist zum größten Teil schwarz gefärbt mit einer weißen Basis der Innenfahne. Die Steuerfedern besitzten um die Spitze herum einen leichten hellen Saum, der sich jedoch schnell abnutzt und dann nicht mehr deutlich sichtbar ist.

Die Außenfahnen der H6-H8 sind im oberen Teil verengt. Die H10 besitzt ungefähr ein Viertel der Länge der H9 und ist damit in Relation deutlich kleiner als beim Schwarzkehlchen. Weibliche Braunkehlchen besitzen bräunlichere Hand- und Armschwingen. Die Weißanteile in den Schwingen sind weniger kontrastreich und eher cremefarben. Die Endbinde der Steuerfedern ist etwas verschwommener abgegrenzt. Die OSd der juvenilen Vögel sind kiefernholzfarben mit leichter grauer oder schwarzer Bänderung und die GrHd besitzen Spitzensäume im gleichen Braunton. Die Spitzen der Steuerfedern sind laufen spitzer zu als bei adulten Vögeln. Im Vergleich zum Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola) beachte man die beim Schwarzkehlchen meist ganzheitlich schwarz gefärbten Steuerfedern und der kontrastreichere Innenflügel (AS und GrAd) mit höherem Weißanteil.

Feder Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel 63.0 - 70.5mm n=18
H7 (72%) H6 (17%) H8 (11%)
Armschwinge 9 pro Flügel 48.5 - 55.0mm n=17
A1 (100%)
Steuerfeder 12
45.6 - 55.5mm n=18
S1 (6%) S4 (50%) S3 (33%) S5 (11%)
Anmerkungen zu Vermessungsdaten

Anzahl der Individuen n

Für die Statistik der längsten Federmaße verwenden wir nur die Daten von Vögeln, bei denen die größten Federn vorliegen. Eine abgebrochene, fehlende oder im Wachstum befindliche Feder, welche potentiell die längste sein könnte disqualifiert das Individuum für die Vermessung. Ebenso werden keine Hybriden in die Statistik eingerechnet. Vögel verschiedenen Alters (z.b. junge und adulte Spechte), Geschlechts (z.b. männlicher und weiblicher Sperber) und Unterarten werden jedoch gleichermaßen im Diagramm genutzt und können so zu einem sehr großem Variationsbereich führen. Je größer die Anzahl an vermessenen Individuen ist, desto genauer ist die Angabe des Variationsbereichs. Sehr kleine Datensätze von einem oder nur ein paar Vögeln führen nur zu näherungsweisen Ergebnissen

Vermessungsmethode

Die Federn werden digital über den Scan vermessen. Dabei wird eine ventrale Krümmung der Federn für die Vermessung geradegezogen, eine kaudale Krümmung jedoch nicht! Vermessen wird vom Anfang der Spule bis zur größten Ausdehnung der Feder. Dies muss nicht immer zwingend der Kiel sein, sondern können (z.b. bei Ammern Armschwingen) auch die Federstrahlen sein. Besondere Ausprägungen wie z.b. die Wachsplättchen beim Seidenschwanz werden in der Vermessung ausgelassen.

Prozentangaben

Die Prozentangaben der einzelnen Federn wie z.b. H5 besagen wie groß der Anteil unter den Individuen ist, bei denen diese Feder die längste ihrer Art ist. Diese Angabe sollte immer in Verbindung mit der Gesamtanzahl der vermessenen Vögel betrachtet werden. Eine Angabe von 100% bei fünf Individuen ist keine Garantie dafür, dass diese Feder wirklich immer die längste ist.

ad. Weibchen
juv.
ad. Männchen
immat. Männchen
2. KJ Männchen
Beleggalerie

Länderzuweisungen

Sperlingsvögel

Verbreitung

Schutzstatus

  • WA
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt