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Laggarfalke
Falco jugger
Art der Falconidae

ad.

Der Laggarfalke ist eng verwandt mit dem Lannerfalken und wird desöfteren mit diesem zusammen in die gleiche Art gestellt. Unterschiede im Gefieder sind zwischen den beiden Arten gegeben, jedoch ist die Varianz beider Arten recht groß, sodass es zu Überschneidungen kommt. Die Hand- und Armschwingen sind schwarzbraun gefärbt mit hellen weißen Einkerbungen in der Innenfahne. In den Armschwingen können diese sehr klein, blasser, bräunlicher oder gefleckt sein. Auch einfarbige Armschwingen sind möglich. Die Zeichnung ist dendentiell etwas gefleckter und weniger kontrastreich als beim Lannerfalken. Die Steuerfedern sind ebenfalls recht variabel. Die Grundfärbung ist graubraun bis schwarzbraun. Gerade juvenile Vögel zeigen deutliche, cremefarbene Bänder, welche von der Innenfahne ein Stück in die Feder, oder auch über den Kiel hinaus bis in die Außenfahne reichen. Die Spitze ist mit einer hellen Terminalbinde besetzt. Zur Steuermitte hin nimmt die Zeichnung ab und S1 ist meist einfärbig bis auf die Terminalbinde. Adulte Vögel zeigen verschwommenere und fleckigere Querbinden auf den Steuerfedern. Die Geschlechter lassen sich anhand der Größe tendentiell unterscheiden. Längste Handschwinge ist wie bei den meisten Falken die H9, welche auch eine partielle Außenfahnenverengung besitzt.

Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel Keine Daten verfügbar
Armschwinge Keine Daten verfügbar
Steuerfeder 12
Keine Daten verfügbar
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/längste H Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex
303 - 366mm n=5 50 - 54% n=4 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 303 - 366mm n=5

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 50 - 54% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



Länderzuweisungen

rezent

Afghanistan · Bangladesh (Irrgast) · India · Iran, Islamic Republic of (Irrgast) · Kazakhstan (Irrgast) · Myanmar · Nepal · Pakistan · Turkmenistan (Herkunft ungeklärt) · Viet Nam (Irrgast) ·
Quelle: IUCN 2025. IUCN Red List of Threatened Species. Version 2025-1 <www.iucnredlist.org>
Datenerhebung: |

Falkenvögel

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    Anhang I
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    Anhang A
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    streng geschützt