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Flecken-Nachtschwalbe
Caprimulgus tristigma
Art der Caprimulgidae

ad.

Die Fleckennachtschwalbe ist etwas kleiner als der in Europa beheimatete Ziegenmelker. Die dunkelbraun - cremefarbene Bänderung auf Hand- und Armschwingen ist deutlicher und weniger verwaschen. Die Schirmfedern werden dennoch gräulicher und die Musterung etwas verzerrter. Die weißen Flächen auf den äußeren Handschwingen erstrecken sich beim Beleg #1046 bis in die H7, dies muss jedoch nicht immer der Fall sein. Männchen zeigen eine deutliche ausgeprägtere Weißfärbung sowohl was die Fläche als auch die Ausbreitung auf die H7 angeht. Adulte Weibchen besitzen diese weißen Flächen ebenfalls, jedoch meist nicht auf der H7 und auf den restlichen etwas reduzierter und nur auf der Innenfahne. Die Handschwingen H7 bis H9 sind in der Außenfahne teilweise, im Vergleich zum Ziegenmelker jedoch sehr tief, verengt. Die H10 ist vollständig verengt.Auch bei der Fleckennachtschwalbe finden sich auf den äußeren zwei Steuerfedern der adulten Männchen große weiße Flächen. Die der Weibchen sind lediglich einheitlich, aber recht regelmäßig gestreift.

Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/ längste H Verhältnis Handflügel-/ Handschwingenindex
158 - 181mm n=4 48 - 51% n=4 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 158 - 181mm n=4

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 48 - 51% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1


Männchen

Länderzuweisungen

Schwalmartige

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    nicht gelistet