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Pharaonen-Ziegenmelker
Caprimulgus aegyptius
Art der Caprimulgidae

juv.

Im Gegensatz zum nördlicheren Ziegenmelker ist die Färbung des Pharaonenziegenmelkers etwas gelblicher sandbraun. Die Bänderung der Hand- und Armschwingen ist größtenteil klar und die Innenfahne vorallem an der Basis weiß aufgehellt. Die äußeren Handschwingen können durch ihre Zeichnung schon sehr an die Handschwingen von Falken erinnern. Die Steuerfedern sind ähnlich sandfarben gefärbt mit feiner Sprenkelung und dunklen, schmalen Querbinden. Die äußeren Steuerfedern sind in der Grundfärbung heller. Die vom Ziegenmelker bekannten weißen Felder in den äußeren Handschwingen sind beim Pharaonenziegenmelker eher durch eine weißere Grundfärbung ausgebildet bzw. mehrere kleine weiße Felder zwischen den Querbinden der Handschwingen. Die äußeren Steuerfeder können ähnliche weiße Flächen in den Spitzen zeigen wie der Ziegenmelker, sind jedoch in ihrer Grundfärbung schon deutlich heller. Längste Handschwinge ist meist die H9.

Nummer längste
Handschwinge 10 pro Flügel ca. 167.0mm n=1
H9 (100%)
Armschwinge 12-13 pro Flügel 91.5 - 92.0mm n=2
A1 (100%)
Steuerfeder 10
Keine Daten verfügbar
Flügellänge1 Handflügelindex1,2 (HWI) Handschwingenindex Verhältnis Flügellänge/ längste H Verhältnis Handflügel-/ Handschwingenindex
196 - 205mm n=4 47 - 52% n=4 Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar Keine Daten verfügbar
Details

Die Flügellänge berechnet sich aus der Länge des Flügels gemessen vom Carpalgelenk bis zur Spitze der längsten Handschwinge. Der Flügel wird dabei angewinkelt und die Handschwingen maximal gestreckt und flachgedrückt (Methode Kleinschmidt)

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 196 - 205mm n=4

Der Handflügelindex, wie er 1959 von Friedrich A. Kipp vorgestellt wurde, wird berechnet aus dem Verhältnis von Handlänge (Differenz zwischen längster Handschwinge und äußerster Armschwinge) und der gesamten Flügellänge.

Kombinierte Daten aus:
Avonet1: 47 - 52% n=4,
Der Handschwingenindex wird berechnet aus dem Verhältnis von längster Handschwinge zur ersten (äußersten) Armschwinge. Es ist das Equivalent zum Handflügelindex für Federmaße. Das Verhältnis der Flügellänge zur längsten Handschwinge erlaubt es Bestimmungsmerkmale, die auf einem der beiden Werte basieren, in den jeweils anderen Wert umzurechnen. Das Verhältnis Handflügel-/Handschwingenindex erlaubt es die Werte eines Verfahrens in die jeweils anderen Werte näherungsweise umzurechnen und für Bestimmungen zu verwenden.
1 Tobias, J. A., et al. (2022). AVONET: morphological, ecological and geographical data for all birds.
2 Kipp, Friedrich A.: "Der Handflügel-Index als flugbiologisches Maß", erschienen in "Vogelwarte - Zeitschrift für Vogelkunde", 1959, Band 20, Heft 1



Länderzuweisungen

Schwalmartige

Unterarten

Schutzstatus

  • Washingtoner Artenschutzübereinkommen
    nicht gelistet
  • Verordnung (EG) Nr. 865/2006
    nicht gelistet
  • Bundesnaturschutzgesetz §44
    besonders geschützt